17.02.2010
Ein Blick auf die über 50jährige Geschichte der Europäischen Union verdeutlicht dies eindrucksvoll: Vor dem Hintergrund zweier verheerender Weltkriege hat es sich die Europäische Union zur Aufgabe gemacht Menschenrechtsverletzungen, Verfolgung und Krieg nicht mehr zuzulassen. Einen Meilenstein de friedlichen Entwicklung bildete bislang der friedliche Wandel und die Aufnahme von zahlreichen ehemaligen Ostblockstaaten in die Europäische Union.
Auf diesen Errungenschaften dürfen wir uns allerdings nicht ausruhen. So zeichnet der kürzlich in Kraft getretene Vertrag von Lissabon eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik vor. Langfristig muss es darum gehen, eine europäische Armee unter voller parlamentarischer Kontrolle aufzubauen, mit deren Hilfe die EU ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden kann. Dafür muss sie ein eigenständiges Krisenmanagement betreiben und rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.
Das europäische Projekt einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird ein Motor für das weitere Zusammenwachsen Europas werden. Das koordinierte europäische Krisenmanagement soll dabei andere Sicherheitsstrukturen nicht ersetzen. Vielmehr muss Europa in Zeiten knapper werdender Ressourcen Kräfte bündeln, Prioritäten setzen und Verantwortungen verteilen können, um die europäische Vision weiter zu entwickeln und Humanität und Menschenrechten innerhalb wie außerhalb Europas zu verteidigen.
Weitere Informationen zu meinen aktuellen Initiativen finden Sie hier.
Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages bildet die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik einen der Schwerpunkte meiner inhaltlichen Arbeit. Ein Projekt, das meiner Meinung nach für die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union maßgeblich sein wird.Ein Blick auf die über 50jährige Geschichte der Europäischen Union verdeutlicht dies eindrucksvoll: Vor dem Hintergrund zweier verheerender Weltkriege hat es sich die Europäische Union zur Aufgabe gemacht Menschenrechtsverletzungen, Verfolgung und Krieg nicht mehr zuzulassen. Einen Meilenstein de friedlichen Entwicklung bildete bislang der friedliche Wandel und die Aufnahme von zahlreichen ehemaligen Ostblockstaaten in die Europäische Union.
Auf diesen Errungenschaften dürfen wir uns allerdings nicht ausruhen. So zeichnet der kürzlich in Kraft getretene Vertrag von Lissabon eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik vor. Langfristig muss es darum gehen, eine europäische Armee unter voller parlamentarischer Kontrolle aufzubauen, mit deren Hilfe die EU ihrer politischen Rolle als globaler Akteur gerecht werden kann. Dafür muss sie ein eigenständiges Krisenmanagement betreiben und rasch, flexibel und im gemeinsamen Verbund handeln können.
Das europäische Projekt einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wird ein Motor für das weitere Zusammenwachsen Europas werden. Das koordinierte europäische Krisenmanagement soll dabei andere Sicherheitsstrukturen nicht ersetzen. Vielmehr muss Europa in Zeiten knapper werdender Ressourcen Kräfte bündeln, Prioritäten setzen und Verantwortungen verteilen können, um die europäische Vision weiter zu entwickeln und Humanität und Menschenrechten innerhalb wie außerhalb Europas zu verteidigen.
Weitere Informationen zu meinen aktuellen Initiativen finden Sie hier.



